Ensemble Esperanza – Nordic Suites
Das ENSEMBLE ESPERANZA wurde mit dem „Special Achievement Award 2017“ bei den „International Classical Music Awards“ ausgezeichnet.

Florian Noack – Sergei Lyapunov, Works for Piano Vol. 2
Florian Noack wurde in der Kategorie „Solo Instrument Award 2017“ bei den „International Classical Music Awards“ ausgezeichnet.


Kotaro Fukuma – Chopin

Kotaro Fukuma, geboren in Tokio, begann im Alter von 5 Jahren mit Klavierunterricht und erhielt viele hohe Auszeichnungen in internationalen Wettbewerben wie Paloma O‘Shea (Santander), Arthur Rubinstein (Tel Aviv), Maj Lind (Helsinki) und Gina Bachauer (Salt Lake City). Im Alter von 20 Jahren gewann er den ersten Preis und den Chopin Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cleveland 2003. Seither hat sich seine Konzertlaufbahn auf fünf Kontinenten etabliert (Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien).


Sabine Weyer – Berliner Camerata

Bachs Cembalokonzerte sind zwischen 1729 und 1740 in Leipzig entstanden. Schon im 5. Brandenburgischen Konzert nimmt das Cembalo zum ersten Mal in der Musikgeschichte über längere Zeit eine Solo-Funktion ein. In den wenig später entstandenen Cembalo-Konzerten wird das Tasteninstrument dann vollständig zum Protagonisten. Manuskriptstudien zeigen allerdings, dass Bach für die Cembalo-Konzerte andere, bereits existierende Instrumental-Konzerte umschrieb.

Das Doppelkonzert in d-moll für Violine, Klavier und Orchester von Felix Mendelssohn zeigt in einigen Hinsichten Gemeinsamkeiten mit der konzertanten Tastenmusik von J. S. Bach auf: zuerst durch die sprudelnde Frische, die jugendliche Überschwänglichkeit im Ausdruck, dann aber auch ganz eindeutig durch die vielen kontrapunktischen Passagen, mit denen der junge Mendelssohn erstens sein kompositorisches Können unter Beweis stellen wollte und zweitens wahrscheinlich auch dem „Vater der westlichen Musik“ Ehre erweisen wollte. Bekannt ist ja, dass wir die Wiederentdeckung von Johann Sebastian Bach niemand anderem als Felix Mendelssohn zu verdanken haben, der durch die Wiederaufführung der Matthäus-Passion der Musik des deutschen Kantors die Stellung in der Geschichte zurückgab, die ihr zusteht.


Siri Karoline Thornhill, Sopran – Grieg-Lieder

»Für mich handelt es sich beim Liedkomponieren nicht darum, Musik zu machen, sondern in erster Linie darum, den geheimsten Intentionen des Dichters gerecht zu werden. Das Gedicht hervortreten zu lassen, und zwar potenziert, das war meine Aufgabe. Ist diese Aufgabe gelöst, dann ist auch die Musik gelungen. Sonst nicht, und wäre sie auch himmlisch schön.«

Im Jahr 1903, als Edvard Grieg diese Worte an den amerikanischen Musikhistoriker und seinen späteren Biographen Henry Finck schrieb, war der Komponist auf dem Höhepunkt seines Erfolgs und genoss das Ansehen als der bedeutendste lebende Musiker seiner Heimat Norwegen.