Label of the Year

Unser Klassiklabel ARS Produktion ist mit dem Internationalen Musikpreis "ICMA" ausgezeichnet worden.

For over 30 years, the German classical label ARS Produktion has been a successful platform for young artists as well as for widely recognized musicians. Many releases feature niche programs revealing hidden treasures. Artists, critics and listeners have pointed out the excellent recorded sound created by Manfred Schumacher, with most of the productions being released as high quality hybrid SACDs.


Thomas Leleu – « STORIES… »

3 wunderbare Musiker (Thomas Leleu, Tuba – Kim Barbier, Klavier – Kai Strobel, Vibraphone) treffen sich zu diesem interessanten Projekt « STORIES… ». Kurt Weill ist der Eckstein dieses Programms, ergänzt von Tom Jobim, Carlos Gardel, Erik Satie, Reynaldo Hahn, Johannes Brahms, Joseph Kosma, Michel Legrand und Barbara – Georges Moustaki. Eigenkompositionen Leleus runden dieses Programm ab und verleihen ihm eine sehr individuelle Note.

Wenn man all diese musikalischen Preziosen und Ohrwürmer in ihrem neuen Klanggewand, das Thomas Leleu und seine Freunde ihnen verleiht, hört und genießt, gibt man dem Cellisten und Dirigenten Frédéric Lodéon gerne Recht, wenn er die Kunst Leleus beschreibt: Le tuba a trouvé son Paganini!


Pleyel – Konzertraritäten vol 18

Varvara Manukyan spielt auf einem Original Pleyel Hammerflügel 1838, op. 5884 Sie spricht von Klängen aus einer anderen Welt! Ein Instrument, dass alles in sich hat: Einen sehr warmen Ton, die wunderbaren Bässe und jeder Bereich seine Individualität.

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris), einst ein musikalische Welteroberer, danach verschwiegen und vergessen – seit 25 Jahren durch die Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG) im Geburtsort des Komponisten wieder entdeckt!

Ein großer Dank bezüglich Quellenbeschaffung und für das Entdecken dieses Instruments ergeht an Herrn Prof. Adolf Ehrentraud.

John Fields Klavierstil spiegelt sich in den noch heute hoch geschätzten 20, darunter 12 von ihm selbst so bezeichneten Nocturnes, den ersten Beispielen dieser Gattung und unmittelbaren Vorbildern für Frederic Chopins 21 Nocturnes. Auch der auf dieser CD präsente Camille Pleyel hat seinem Nocturne in B-Dur 1828, Opus 54, den Namen à la Field beigegeben.

Camille Pleyel – ein genialer Sohn eines genialen Vaters! Er förderte talentierte Künstler, einer davon war sein Freund Frédéric Chopin (1810-1849).


Ivan Bessonov plays Chopin

Ivan Bessonov: Mir gefällt die Art und Weise, wie sich die Welt in Chopins Musik offenbart: Sehr rein, subtil, lyrisch, oft sogar tragisch, aber manchmal leicht und fröhlich, mit dem Glauben an etwas sehr Gutes. Ich denke, dass Chopin für mich immer ein Grund sein wird, das Leben noch mehr zu lieben.

Als Pianist begann ich die Arbeit an Chopins Werk mit den Miniaturen – Mazurken, Walzer etc. Diese Welt der ›kleinen‹ Werke Chopins hat mich total fasziniert! Dann hat mich die Polonaise mit ihrer Kraft, der Tiefe und Reichtum erobert. Und die Klaviersonate b-Moll erschütterte mich mit ihrem Drama, der enormer Tiefe und der Schönheit musikalischer Bilder. Um in einem solch komplexen Beruf ein Meister zu werden, bedarf es gewaltigen Fleiß sowie absoluten Glauben und Liebe zur Musik. Mir scheint es als müsste man, um wirklich Chopin spielen zu können, sehr viel Schmerz und Leid erfahren, um sowohl Kummer als auch Hoffnung oder Verlust und Träumen zu ertragen. Ich denke, dass sich die Emotionen für die Ausführung von Chopins Werken mein ganzes Leben anhäufen werden. Musik ist die Welt der Emotionen. Manches kann in einem jungen Alter nicht erlebt werden, und einige Erfahrungen sind im Alter nicht mehr verfügbar. Unter den Händen eines Pianisten kann aus den verschiedenen Fragmenten seines Lebens ganz unterschiedliche Musik von Chopin entstehen.

Klare Vorbilder habe ich nicht. Ich kann nur so spielen, wie ich es gerade fühle. Meine Interpretationen sind im Hinblick auf etablierte Kanons oft nicht übereinstimmend. Ich spiele die Musik, wie ich sie in meinem Inneren empfinde. Warum diese Kompositionen? Natürlich haben sie meine Seele geprägt, als ich sie zum ersten Mal hörte, und danach wollte ich sie unbedingt weiterspielen.

In meinen eigenen Kompositionen werden sehr oft Details und Intonationen der Musik Chopins gehört. Das erscheint mir natürlich, wahrscheinlich, weil ich ihn sehr liebe. Ich werde auf jeden Fall weiter komponieren und mich als Komponist entwickeln. Und in welche Richtung? Ich möchte unbedingt in Richtung Schönheit… Inspiration lebt überall um uns herum, ragt von sich selbst heraus, wenn man nur die Tasten berührt. Aber man muss sehr hart arbeiten – dann wird es der Inspiration gefallen und sie wird immer öfter ans Licht treten.


Judith Jáuregui – Live from Vienna

„Temperament, Frische und eine musikalische Begabung mit fantastischen Aussichten auf die Zukunft… Jáureguis Spiel entsteht aus dem Wissen, das sich im dem Lauf der Zeit akkumuliert, ohne dabei die Freude in den Fingern zu verlieren.“ Scherzo Magazine

„Für Jáuregui – wie bei allen Pianisten, die etwas zu sagen haben – steht die formidable Technik im Dienst eines Klangs, der Bedeutung hat, und der Konstruktion einer eigenen Welt.“ Concertonet

Judith Jáuregui ist eine Künstlerin mit einer strahlenden, extrovertierten Persönlichkeit und einer Eleganz, die sie zu einer der faszinierendsten Pianistinnen der jüngeren Generation macht. Ihr erstes Album für ARS Produktion ist zugleich ihre erste Live-Aufnahme von Werken, zu denen sie eine besondere Verbindung verspürt.