Siri Karoline Thornhill, Sopran – Grieg-Lieder

Sabine Weyer – Berliner Camerata

Kotaro Fukuma – Chopin

Juni 2017

Siri Karoline Thornhill, Sopran – Grieg-Lieder

Juni 2017

»Für mich handelt es sich beim Liedkomponieren nicht darum, Musik zu machen, sondern in erster Linie darum, den geheimsten Intentionen des Dichters gerecht zu werden. Das Gedicht hervortreten zu lassen, und zwar potenziert, das war meine Aufgabe. Ist diese Aufgabe gelöst, dann ist auch die Musik gelungen. Sonst nicht, und wäre sie auch himmlisch schön.« Edvard Grieg, 1900

Sabine Weyer – Berliner Camerata

Juni 2017

Bachs Cembalokonzerte sind zwischen 1729 und 1740 in Leipzig entstanden. Schon im 5. Brandenburgischen Konzert nimmt das Cembalo zum ersten Mal in der Musikgeschichte über längere Zeit eine Solo-Funktion ein. In den wenig später entstandenen Cembalo-Konzerten wird das Tasteninstrument dann vollständig zum Protagonisten. Manuskriptstudien zeigen allerdings, dass Bach für die Cembalo-Konzerte andere, bereits existierende Instrumental-Konzerte umschrieb.

Das Doppelkonzert in d-moll für Violine, Klavier und Orchester von Felix Mendelssohn zeigt in einigen Hinsichten Gemeinsamkeiten mit der konzertanten Tastenmusik von J. S. Bach auf: zuerst durch die sprudelnde Frische, die jugendliche Überschwänglichkeit im Ausdruck, dann aber auch ganz eindeutig durch die vielen kontrapunktischen Passagen, mit denen der junge Mendelssohn erstens sein kompositorisches Können unter Beweis stellen wollte und zweitens wahrscheinlich auch dem „Vater der westlichen Musik“ Ehre erweisen wollte. Bekannt ist ja, dass wir die Wiederentdeckung von Johann Sebastian Bach niemand anderem als Felix Mendelssohn zu verdanken haben, der durch die Wiederaufführung der Matthäus-Passion der Musik des deutschen Kantors die Stellung in der Geschichte zurückgab, die ihr zusteht.

Kotaro Fukuma – Chopin

Juni 2017

Born in Tokyo, Kotaro Fukuma began learning piano at the age of five and has received many high awards in international competitionscompetitions, including the Arthur Rubinstein, Tel Aviv; Paloma O’Shea, Santander; Maj Lind, Helsinki; BNDES, Rio De Janeiro; and Gina Bachauer, Salt Lake City. In 2003, at the age of 20, Kotaro won both First Prize and the Chopin Prize at the 15th Cleveland International Piano Competition. Since then his concert career has developed on five continents (North and South America, Europe, Africa and Asia).