OPUS KLASSIK 2018

Unser Streicherensemble ENSEMBLE ESPERANZA ist mit dem neuen Deutschen Musikpreis "OPUS KLASSIK 2018" ausgezeichnet worden.

Preis für Nachwuchsförderung


OPUS KLASSIK 2018

Unsere SACD-Produktion WAR NO MORE ist mit dem neuen Deutschen Musikpreis "OPUS KLASSIK 2018" ausgezeichnet worden.

Chorwerkeinspielung des Jahres


Magdalena Müllerperth – Strawinsky, Hindemith

lgor Strawinsky: Piano Rag Music (1919) - Tango (1940)
Paul Hindemith: Suite 1922 op. 26 - Sonate op. 17 (1920)
lgor Strawinsky: Trois mouvements de Petrouchka (für Klavier (1911)

Magdalena Müllerperth ist eines der einnehmendsten Talente ihrer Generation. Mit stets originell gestalteten Programmen beeindruckte sie bereits in jungen Jahren ihre Zuhörer sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa und den USA. Das vielseitige Repertoire der 1992 geborenen Künstlerin erstreckt sich von der barocken bis zur zeitgenössischen Musik, wobei sie oft unbekannte und selten gespielte Werke in ihre Programme einbezieht.

Mit ihrem facettenreichen Spiel überzeugte sie sowohl in namhaften Konzertsälen wie der Stuttgarter Liederhalle, dem Festspielhaus Baden-Baden und der Steinway Hall in New York als auch bei führenden Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Festival Mecklenburg-Vorpommern, dem Moritzburg Festival Dresden, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Kissinger Sommer, dem Nymphenburger Sommer München oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Außerdem konzertiert sie als Solistin mit national wie international renommierten Orchestern. So trat sie unter anderem mit den Stuttgarter Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie, dem Minnesota Orchestra, dem Berner Symphonieorchester, der Staatsphilharmonie Braunschweig und der George Enescu Filarmonia Bukarest auf. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Mario Venzago, Simon Gaudenz, Josep Caballe-Domenech und Jiří Bělohlávek.

Magdalena Müllerperth ist Preisträgerin von mehr als 30 nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem dem Kissinger Klavierolymp 2012, bei dem sie mit dem ersten Preis auch den Publikumspreis gewann, und dem ersten Preis bei den Nadja-Reisenberg-Awards New York 2014.

Die 1992 in Pforzheim geborene Pianistin wurde seit ihrem siebten Lebensjahr von der Konzertpianistin und Pädagogin Prof. Sontraud Speidel in Karlsruhe unterrichtet. 2007 ging sie in die USA und absolvierte in New York als Schülerin von Prof. Jerome Rose ihren Bachelor of Music. Seit 2014 studiert sie in der Klasse von Prof. Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin. Magdalena Müllerperth ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Kunststiftung Baden-Württemberg. Außderdem wurde sie zur Jugendmusikbotschafterin ihrer Heimatstadt Maulbronn ernannt. Ab der Saison 2016/17 ist sie zusätzlich Stipendiatin der Mozartgesellschaft Dortmund.


Andreas Woyke – braiding chopin

«Braiding Chopin» lässt sich als Fortsetzung meines Solo-Debut-Albums «Braiding Bach» betrachten. Kompositionen des polnischen romantischen Klavier-Grossmeisters stehen in Interaktion mit meinen eigenen Kompositionen und bilden gemeinsam ein dramaturgisches Gesamtkunstwerk. Expressiv und kontemplativ - und somit ebenfalls ein Spiegel der menschlichen Seele!

In «Braiding Chopin» stelle ich fünf Kompositionen des polnischen Meisters (1. Ballade, 1. Scherzo, 1. Polonaise, Fantaisie-Impromptu und Mazurka op. 24,2) eigenen, jazzbeeinflussten Kompositionen abwechselnd gegenüber. Dies stellt Chopins Werke in dramaturgisch überraschend neues Licht - und zeigt bei allem stilistischen Gegensatz frappierende Ähnlichkeiten der Kompositionsweise Chopins zum Jazz auf!

Das intensive Forschen, die ständige Suche nach neuen und unkonventionellen Wegen in der Musik bestimmt den künstlerischen Lebensweg des deutschen Pianisten Andreas Woyke.

Seine Ausbildung ist von unterschiedlichen internationalen Einflüssen geprägt - seine Lehrer waren Siegfried Fiedler, Pál Molnár (Ungarn). die Argentinier Aldo Antognazzi und Julio Largacha sowie Pavel Gililov (Ukraine) und schliesslich Rudolf Kehrer (Russland). Während dieser Zeit hat er etliche internationale Preise gewonnen wie zum Beispiel den 1. Preis beim Brahms-Wettbewerb in Hamburg, den 1. Preis beim Austro-Mechana-Wettbewerb für Musik des 20. Jahrhunderts oder den 2. Preis mit Recital-Sonderpreis beim UNISA Transnet Competition in Pretoria.

Andreas Woyke lebt als freischaffender Pianist in Graz und unterrichtet zudem an der dortigen Kunstuniversität Klavier und Kammermusik. Er gibt Meisterkurse auf der ganzen Welt wie in Europa, Nord- und Südamerika und Asien.


Katharina Treutler – beyond

„Faszinierend zu erleben, wie ein und dieselbe Person an ein und demselben Instrument solch enorme Fülle an Klangfarben und Charakteren herausholt.” Badische Zeitung

Die Pianistin Katharina Treutler konzertiert in Europa, Asien und den USA. Als Solistin spielte sie u.a. mit dem London Symphony Orchestra, der San Francisco Symphony, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Armenian Philharmonic Orchestra, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, dem San Diego Symphony Orchestra, dem Netherlands Philharmonic Orchestra und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra.

Konzerte führten sie etwa in das Concertgebouw Amsterdam, die Tokyo Bunka Kaikan Hall, das Konserthuset Stockholm, die Davies Symphony Hall San Francisco, die Rhein-Mosel-Halle, die Rheingoldhalle, die Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan oder das Beethovenhaus Bonn.

Sie gastierte bei Festivals wie dem Braunschweiger Classix Festival, dem International Pharos Chamber Music Festival in Zypern, Lisztomanias de Châteauroux, Piano en Saintonge, Liszt-Biennale Thüringen und Antibes Génération Virtuoses. Auch spielte sie im Rahmen der Albert Konzerte in Freiburg/Br. sowie im Mitteldeutschen Rundfunk und im Deutschlandradio Kultur.

Seit 2016 unterrichtet Katharina Treutler an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Sie ist Steinway Artist und lebt in Berlin.


Bruno Borralhinho, Cello – Christoph Berner, Klavier

Richard Strauss: Sonate in F-Dur (1883)

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen (1885)
Bearbeitung für Violoncello und Klavier von Bruno Borralhinho
I. Wenn mein Schatz Hochzeit macht
II. Ging heut’ Morgen über’s Feld
III. Ich hab' ein glühend Messer
IV. Die zwei blauen Augen von meinem Schatz

Alexander von Zemlinsky: Sonate in a-Moll (1894)

Die von Bruno Borralhinho, Cello, und Christoph Berner, Klavier für diese CD ausgewählten Stücke sind innerhalb von elf Jahren (zwischen 1883 und 1894) entstanden. Es schien den beiden Solisten reizvoll drei Jugendwerke einander gegenüberzustellen, in denen sich Richard Strauss, Gustav Mahler und Alexander von Zemlinsky gleichsam der Beherrschung ihres kompositorischen Handwerks versichern und in welchen – bei allen Anklängen an bewunderte Vorbilder – erstmals eine unverkennbare eigene Handschrift hörbar wird.

Der portugiesische Cellist Bruno Borralhinho ist Mitglied der Dresdner Philharmonie und Künstlerischer Leiter des Ensemble Mediterrain. Er studierte bei Luís Sá Pessoa in seiner Heimatstadt Covilhã, bei Markus Nyikos in Berlin und bei Truls Mørk in Oslo und besuchte Meisterkurse u. a. bei N. Gutman, A. Meneses, P. Wispelwey, A. Bylsma, M. Ostertag und M. Carneiro. Während des Studiums erhielt er den 1. Preis im Concurso Júlio Cardona und im Prémio Jovens Músicos. Seine breit gefächerte künstlerische Tätigkeit umfasst regelmäßige Auftritte in Solokonzerten, mit Orchester oder mit Klavierbegleitung. Zu den bisherigen Höhepunkten aus seinen künstlerischen Schaffen zählen die einstimmig gefeierten Interpretationen von Bachs Sechs Suiten für Cello Solo mit dem Montagnana “Suggia” und Beethovens Gesamtwerk für Violoncello und Klavier mit dem Stradivari “König von Portugal”. Seine beispiellosen Aufnahmen mit portugiesischen Musik – z. B. die Doppel-CD „Página Esquecida“ (Vergessene Seite) mit Werken für Cello und Klavier sowie Cello solo – erhielten die besten Kritiken in der nationalen und internationalen Presse. Darüber hinaus erhielt das Album mit dem Gulbenkian Orchestra mit Werken für Cello und Orchester nach einer internationalen Publikumswahl (65 Ländern) der Violoncello Foundation (New York/USA) den Titel “Listener's Choice 2016". Seit geraumer Zeit ist Bruno Borralhinho außerdem als Orchesterdirigent aktiv, auf dem Programm stehen regelmäßige Auftritte als Leiter seines Ensemble Mediterrain sowie Sinfonie- und Opernproduktionen als Gastdirigent bei mehreren internationalen Orchestern.

Durch den Sieg beim Bösendorferwettbewerb 1995, den 2. Preis beim Internationalen Beethovenwettbewerb 1997 (Wien), den Mozart- und Schumannpreis beim Geza-Anda-Concours 2003 (Zürich), sowie durch seine internationale Konzerttätigkeit hat sich der österreichische Pianist Christoph Berner einen Namen gemacht. Kritiker preisen besonders seine enorme stilistische Bandbreite und musikalische Vielseitigkeit. Als Solist war er mit dem Moskauer Tschaikowsky Orchester, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, der Dresdner Philharmonie, der Philharmonie Bergen und dem Mahler Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Neeme Järvi, Michel Plasson, Rafael Frühbeck de Burgos, Vladimir Fedosejev und Thomas Zehetmair zu hören. Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählen u. a. die Geigerin Julia Schröder, die Cellisten Marko Ylönen und Roel Dieltins, die Klarinettistin Laura Ruiz Ferreres und das Hugo Wolf Quartett. Die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Tenor Werner Güra – das Duo ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musik Festival, dem Edinburgh Festival, dem Kissinger Sommer, den Dias da musica, Lissabon – ist durch eine Reihe vielfach ausgezeichneter Aufnahmen dokumentiert. Darüber hinaus ist Christoph Berner mit SängerInnen wie Marlis Petersen, Anke Vondung, Bernarda Fink, Genia Kühmeier, Markus Werba, Markus Eiche und Florian Boesch aufgetreten. Seit 2014 hat er eine Professur für Liedgestaltung an der Zürcher Hochschule der Künste.