Nadège Rochat – CELLO ABBEY - Konzerte von Walton, Boyle und Elgar

Elisabeth Plank – L’ arpa notturna

Die wahre Geschichte der Mozartkugeln – Ein winterlicher Reisebericht – Hörbuch für Kinder von 9–99 Jahren

Hanna Shybayeva – Let's dance! – Live recording

Sofia de Salis – French Impressions

April 2017

Nadège Rochat – CELLO ABBEY - Konzerte von Walton, Boyle und Elgar

April 2017

Nadège Rochat hat für ihr neues Album mit dem Titel Cello-Abbey Werke für Violoncello und Orchester von zwei englischen Komponisten und einer irischen Komponistin aufgenommen. Unterstützt wurde sie dabei von der Staatskapelle Weimar und der Leitung von Paul Meyer.

Der ausschlaggebende Umstand für die Programmauswahl war mein zwei Jahre währendes Studium an der Royal Academy of Music in London. Es war mir wichtig, einen Titel zu finden anstatt ›englische und irische Werke für Cello und Orchester‹. Letzteres ist nicht nur langweilig, sondern auch politisch umstritten, denn Irland gehörte 1913 noch zum Vereinigten Königreich. Also, was schreibt man? Viele tolle Freude und Musiker haben mich auf der Suche nach einem Titel begleitet. Irgendwann kam Cello-Abbey zur Sprache, was erst einmal gewagt klang, mir aber sehr gefiel. Es soll einen imaginären Raum für diese Musik schaffen. Mit Abbey ist nicht das religiöse Gebäude gemeint, sondern die englischen Herrenhäuser mit Personal, die äußerlich einen perfekten Eindruck erwecken, in denen aber so viel Unerwartetes geschieht. Es ist auch, ich muss es zugeben, ein Augenzwickern an die bekannte BBC Serie ›Downtown Abbey‹, die ich während meiner Zeit in London verfolgt und geliebt habe. Etwas Humor ab und zu schadet nicht, oder?

Elisabeth Plank – L’ arpa notturna

April 2017

Elisabeth Plank hat mit L’arpa notturna ihr Debütalbum eingespielt, dessen abwechslungsreiches Programm einen repräsentativen Eindruck von den klanglichen Möglichkeiten ihres Instruments vermittelt.

Mit ist es immer wichtig, dem Konzertpublikum die Vielseitigkeit der Harfe zu zeigen, um sie als vollwertiges Soloinstrument zu präsentieren. Daher war es mir ein Bedürfnis, dass auch meine CD ganz unterschiedliche, ganz ungewöhnliche Seiten der Harfe zeigt. Die ausgewählten Werke sollen einerseits mein Instrument, andererseits auch mich als Musikerin charakterisieren. Zum Glück haben sie auch auf den ersten Blick eine Gemeinsamkeit: die Nacht. Daher der Name ›l’arpa notturna‹. Die Werke basieren zum größten Teil auf Textvorlagen, oder erwecken Assoziationen mit der Nacht, wie z.B. Maayani, der Bilder von ›1oo1 Nacht‹ heraufbeschwört. Es sind Werke, die die Vielseitigkeit der Harfe bzw. die Stilvielfalt der Harfenliteratur zeigen sollen. Es sind aber auch Werke, die mir sehr wichtig, oder mir bis zu diesem Moment treue Wegbegleiter sind.

Die wahre Geschichte der Mozartkugeln – Ein winterlicher Reisebericht – Hörbuch für Kinder von 9–99 Jahren

April 2017

Noch heute streiten sich die Konditoren in Deutschland und Österreich darüber, wer die leckeren Mozartkugeln zuerst hergestellt hat. Alle behaupten, sie hätten den erwachsenen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart persönlich gekannt und zu seinen Ehren die Mozartkugeln erfunden. In Wahrheit war es aber der kleine Wolfgang Amadé, der während einer Kutschfahrt im Winter diese köstlichen Süßigkeiten zum ersten Mal probierte…

Für musikalische Leckermäuler von 6–99 Jahren.

Hanna Shybayeva – Let's dance! – Live recording

April 2017

Nowadays, many classical pianists avoid live concert recordings due to a prevalent but misconceived notion of perfectionism. However, upon learning about the Studio Concert series at Bauer Studios, the Dutch-based pianist Hanna Shybayeva was immediately attracted to the concept. For her, the concert experience adds a jolt of energy to her performance. On 29 February 2016, Shybayeva sat down at the Steinway grand piano at Bauer Studios in Ludwigsburg to perform the very first classical recital of the Studio Concert series. The challenging programme included François Couperin’s Pièces de clavecin, keyboard sonatas by Domenico Scarlatti, three mazurkas by Chopin, Debussy’s Pour le piano, George Gershwin’s Three Preludes, and Nikolai Kapustin’s demanding Piano Sonata No. 6. Hanna Shybayeva not only demonstrated her ability to harness the excitement of the audience for her energetic interpretations; she also showed that the element of dance runs like a continuous thread through the entire history of music.

She was further motivated by the fact that the concert was recorded live. Shybayeva seeks to create a sound that she believes is often missing from contemporary piano recordings: direct, unvarnished, with the microphones placed in close proximity to the instrument, in order to bring the concert experience directly into the living room.

Sofia de Salis – French Impressions

April 2017

Im Zusammenspiel der Flöte mit dem Klavier finden der Charakter des wohl ältesten und der eines der jüngeren Musikinstrumente zueinander. Lassen sich einfache, aus Knochen oder Holz gefertigte Flöten in Europa bis in eine Zeit vor etwa 43.000 Jahren zurückverfol­gen, so erscheint die Querflöte als eindeutig identifizierbares Musikinstrumen zuerst auf etruskischen Reliefs, die in eine Zeit um 200 bis 100 vor Christus zu datieren sind. Das Klavier in seiner heutigen Form ist dagegen eine Entwicklung des 19. Jahrhunderts; indes hat auch die Querflöte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert durch den Münchner Flötenbauer und Flötisten Theobald Böhm ihre heute übliche Ausprägung erhalten.

Vermittelt das Klavier als Tasteninstru­ment einen mehr oder weniger perkussiv ange­legten, in Umfang und Spektrum or­chestralen Klang, so setzt die Querflöte dem einen feinen und permanenten Melodiestrom entgegen, der Musiker und Zuhörer in seiner sphärischen Eigenart seit Ewigkeiten fasziniert. Gerade diese klangliche Neigung der Flöte zum Atmosphärischen, Stimmungshaften, auch zum Zerbrechli­chen inspirierte die Komponisten zu allen Zeiten, insbesondere die des französi­schen Impressionismus und seiner zeitlich benachbarten Stilausprägungen zu klang­vollen Werken verschiedenster Gattungen und Ausprägungen.