Friedrich Kleinhapl: Für mich persönlich ist Ennio Morricone eine Entdeckung. Seine Fähigkeit durch Schlichtheit und Reduktion zu berühren, seine Geschichte – vielleicht weil sie mich an meine eigenen jungen Jahre und die Sozialisierung von Friedrich Guldas Cellokonzert erinnert – von anfänglichen Beschimpfungen, wie man sich für so etwas hergeben kann, bis zum Jubel dafür einige Jahre später.
Nach „Pasión Tango“, „Gulda meets Shostakovich“ oder „Gran Pasión Tango“ – ist dieses Album ein weiterer Blick über den berühmten Tellerrand hinaus, der meinen Zugang zur Klassik bereichert.