Renner Ensemble – Männerchorwerke von Franz Schubert mit Klavierbegleitung

1987 formierte sich unter Bernd Englbrecht das Renner Ensemble Regensburg, das sich nach dem Regensburger Domorganisten und Komponisten Josef Renner jun. (1868 -1934) benannte. Fast alle Ensemblemitglieder erhielten ihre musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen.

Der Männerchor besticht durch sein vielseitiges Repertoire, das vom gregorianischen Choral bis hin zu experimenteller zeitgenössischer Vokal-Avantgarde reicht. Konzertreisen führten den Chor nach Schweden, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, Lettland, Taiwan, Japan, Singapur, auf die Philippinen, nach Uruguay und Argentinien.

Unter seinen Leitern, Bernd Englbrecht, Jörg Genslein und Hans Pritschet erhielt das Ensemble zahlreiche nationale und internationale Anerkennung durch erste Preise beim 3. Deutschen Chorwettbewerb 1990 in Stuttgart, beim internationalen Chorwettbewerb der BBC „Let the Peoples sing” 1991, beim 27. Chorwettbewerb 1995 in Tolosa/Spanien und auch durch Auszeichnungen wie dem Kulturförderpreis der Stadt Regensburg 2000, dem Sonderpreis des Bayerischen Rundfunks für die herausragende Interpretation romantischer Chorliteratur 2017 und dem OPUS Klassik 2018 für die CD „War No More“ in der Kategorie „Chorwerkeinspielung des Jahres“.

Franz Vitzthum erhielt seine erste musikalische Ausbildung auch bei den Regensburger Domspatzen. Gesang studierte er bei Kai Wessel an der Musikhochschule Köln. Während dieser Zeit erhielt er bereits zahlreiche Preise und Stipendien. Hier singt er das wunderschöne Ständchen.

Maximilian Schmitt studierte Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste und wird von Roland Hermann künstlerisch betreut. Auf dieser Aufnahme singt er Nachthelle, Mondenschein und Die Allmacht.

Gerold Huber ist ein besonders gefragter Begleiter der jüngeren Generation und arbeitet mit einer Vielzahl international renommierter Sänger zusammen. Hier begleitet er einfühlsam Chor und Solisten.


ensemble minui – opera suites for nonet – ACT 1

ensemble minui – Die Liebe zum Detail

Die Besetzung des Ensembles besteht im Unterschied zum herkömmlichen Nonett aus zwei Violinen, Bratsche, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Klarinette, Horn und Fagott. Sechs Herren, drei Damen. Der Umstand, dass fast alle Mitglieder im Kärntner Sinfonieorchester und am Stadttheater Klagenfurt engagiert sind bietet viele Vorteile und vereinfacht die Zusammenarbeit ungemein. Man kennt sich in musikalischer Hinsicht sehr gut, was natürlich auch die Probenarbeit sehr erleichtert.

Das ensemble minui steht für Spielfreude, Entdeckergeist und respektvollen Umgang miteinander. Da die Besetzung von einem sehr großen Orchester auf neun Musiker reduziert wird muss sich jeder auf den Anderen verlassen können. Anders als im Orchester ist das Musizieren im Nonett ohne Dirigent unverfälschter, durchsichtiger und direkter. Jeder Musiker muss Kontakt mit den Kollegen haben und genau wissen, was wann wo passiert und welche Aufgabe man selbst in diesem Moment hat.

Wir wollen das Repertoire für große, gemischte Kammermusik erweitern. Unter vielen Orchestermusikern gibt es den Wunsch bekannte Werke, die sie ja aus der Arbeit kennen, in verkleinerter Version zu spielen, denn nicht jedes Festival ist in der Lage große Orchester zu engagieren. Das bestehende Repertoire ist für derartige Absichten leider sehr eingeschränkt. Durch die Schaffung von eigenständigen musikalischen Miniaturen wollen wir einerseits Opernliebhabern einen neuen, intimen Blickwinkel auf bekannte Werke bieten. Auf der anderen Seite können wir vielleicht auch ein neues Publikum für die Opernwelt begeistern.

Das ensemble minui hat sich für sein CD-Debut drei romantische, beziehungsweise veristische Opern ausgesucht. Obwohl sie zeitlich sehr nahe beisammen liegen, handelt es sich doch um recht unterschiedliche Werke, in denen als zentrale Figuren jeweils drei Frauen in Erscheinung treten:

- Rusalka von Antonín Dvořák (1841-1904): Erstaufführung am 31. März 1901

- Tosca von Giacomo Puccini (1858-1924): Erstaufführung am 14. Januar 1900

- Der Rosenkavalier von Richard Strauss (1864-1949): Erstaufführung am 26. Januar 1911

Es handelt sich um sehr charakteristische Frauentypen. Rusalka ist eine Meerjungfrau, die sich in eine andere Welt hineinsehnt. Tosca ist eine temperamentvolle Sängerin, die im Spannungsfeld zwischen Kunst und Politik zerrieben wird. Im „Rosenkavalier“ steht die Figur der Marschallin im Fokus unserer Aufmerksamkeit, obwohl sie nicht Titelfigur ist und im Mittelpunkt der komödiantischen Handlung der übergriffige Baron Ochs auf Lerchenau steht. Doch die Marschallin überstrahlt die Handlung als moralische Instanz, die ihren eigenen Liebeswunsch hinter der Betrachtung von Zeit und Vergänglichkeit zurückstellt. Das verbindende Merkmal zwischen den drei Frauen ist nicht nur die Sehnsucht nach Liebe. Es ist die Sehnsucht nach einer anderen oder besseren Welt. Eine Welt, die in einer anderen Dimension, einem anderen Land oder einer anderen Zeit liegt.


Label of the Year

Unser Klassiklabel ARS Produktion ist mit dem Internationalen Musikpreis "ICMA" ausgezeichnet worden.

For over 30 years, the German classical label ARS Produktion has been a successful platform for young artists as well as for widely recognized musicians. Many releases feature niche programs revealing hidden treasures. Artists, critics and listeners have pointed out the excellent recorded sound created by Manfred Schumacher, with most of the productions being released as high quality hybrid SACDs.


OPUS KLASSIK 2019

Unsere SACD-Produktion
REINFELD / NUSS – DEBUT
ist mit dem Deutschen Musikpreis "OPUS KLASSIK 2019" ausgezeichnet worden.

→ Video Statement