OPUS KLASSIK 2018

Unser Streicherensemble ENSEMBLE ESPERANZA ist mit dem neuen Deutschen Musikpreis "OPUS KLASSIK 2018" ausgezeichnet worden.

Preis für Nachwuchsförderung


OPUS KLASSIK 2018

Unsere SACD-Produktion WAR NO MORE ist mit dem neuen Deutschen Musikpreis "OPUS KLASSIK 2018" ausgezeichnet worden.

Chorwerkeinspielung des Jahres


Sabine Weyer, NWD, Erich Polz – Schostakowitsch

Nachdem sich Dmitri Schostakowitsch in Folge der sowjetischen Formalismus-Debatte von 1948 zum wiederholten Male schärfster Kritik ausgesetzt sah und er zur Zielscheibe öffentlicher Denunziationen wurde, erfuhr seine Musik in den fünfziger Jahren – nicht zuletzt mit dem Tod Stalins im Jahr 1953 und dem unter Nikita Chruschtschow (wenn auch zaghaft) einsetzenden ›Tauwetter‹ – wieder allmählich eine Rehabilitation. Viele seiner Werke fanden den Weg ins öffentliche Musikleben zurück.

Sabine Weyer spielt das Klavierkonzert Nr. 2 in F-Dur, op. 102. zusammen mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford unter Erich Polz. Während das Werk heute eine große Popularität beim Publikum genießt, scheiden sich in dessen kritischer Rezeption nach wie vor die Geister. Schostakowitschs eigene Expertise hat dazu nicht unwesentlich beigetragen. Am 12. Februar 1957 und damit nur wenige Tage nach Vollendung der Komposition schrieb er an Edisson Denissow: »Ich komponiere schlecht. Ich habe ein Klavierkonzert beendet, das keinerlei künstlerische oder ideelle Werte besitzt.« Die Festliche Ouvertüre op. 96 entstand in der gleichen Schaffensphase von Schostakowitsch wie das Klavierkonzert und damit in einer Zeit, als der Komponist nach den Ereignissen des Jahres 1948 im Kulturleben der Sowjetunion wieder zunehmend an Ansehen gewann.

Schostakowitschs 9. Sinfonie in Es-Dur, op. 70 - das Werk lässt sich in seiner Verve und humorvollen Unbekümmertheit mit den vorangehenden Werken dieser Einspielung vergleichen.


Andreas Woyke – Festas Suramericanas

FESTAS SURAMERICANAS, ein spannendes Album, welches - wie der sprachlich (portugiesisch-spanisch) gemischte Titel verrät - mit explosiver Klaviermusik von Heitor Villa Lobos und Alberto Ginastera in die Sonne Brasiliens und Argentiniens entführt! Diese CD vereint eruptive Wildheit und filigrane Zartheit dieser stark folkloristisch-rhythmisch geprägten Musik zu ausgelassener Lebensfreude!


Trio Goldberg – De L’Ombre à La Lumière

Das dynamische und eklektische Trio Goldberg ist von drei herausragenden Musikern der Philharmonie Monte Carlo (Liza KEROB – Konzertmeisterin, Federico HOOD – erste Viola und Thierry AMADI – erstes Cello) gegründet worden. Alle drei haben einen ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergrund, doch verbindet sie höchste Musikalität. Sie beherrschen ein umfangreiches Repertoire, das von Mozart bis Schnittke reicht (allerdings auch Schubert, Enescu, Kodàly, Piazzolla, Sibelius, Jean Françaix, Ysaÿe, Tôn-Thât Tiêt und viele anderen Komponisten umfasst). Sie spielen selbstverständlich auch die von Dmitry Sitkovesky vorgenommene, berühmte Transkription für ein Streichtrio, des grössten Meisterwerks von J.S. Bach: die Goldberg Variationen, die ihrem Streichtrio seinen Namen gab und die sie voller Begeisterung unter dem Label OPMC Classics aufgenommen haben. Diese CD ist von der Fachpresse sehr positiv bewertet worden. Das Trio Goldberg spielt häufig zusammen mit renommierten Musikern, wie Patrice Fontanarosa, Régis Pasquier, Olivier Charlier, Gérard Caussé, Dominique de Williencourt, Jean Ferrandis, Matan Porat, Iddo Bar-Shaï und Luis Fernando Pérez.

Das Trio Goldberg gibt viele Konzerte in Frankreich und produziert sich auch in ganz Europa (Bordeaux, Tours, Wien, Linz, Budapest, Bratislava, London und Monaco) und nimmt Teil an berühmten Musikfestspielen: ‘La Folle Journée de Nantes’ und ‘La Folle Journée d’Ekaterinbourg’, ‘Les Grandes Heures de Cluny’, ‘A Portée de Rue’, Festival von Castres, ‘Les Moments Musicaux de L’Hermitage’ in La Baule, Festival von Chaillol, Festival von Menton und im Musée d’Orsay.


Natasha Korsakova & Manrico Padovani – Tabula Rasa

Doppelkonzerte von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Alfred Schnittke, Arvo Pärt: Natasha Korsakova und Manrico Padovani, Violine, musizieren zusammen mit der Nordböhmischen Philharmonie Teplice unter der Leitung von Charles Olivieri-Munroe.