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Yury Revich
„Vollblütige Autorität, flinkes Fingerspiel, angeborene Musikalität und beeindruckende Präzision…“ -The Strad-
Violinist | Komponist | Interdisziplinärer Kreativer
Yury Revich ist ein österreichischer Violinist und Komponist, welcher hohe internationale Anerkennung genießt und für seine einzigartige künstlerische Stimme, Innovationskraft, Virtuosität und musikalische Tiefe geschätzt wird. Als Gewinner des ECHO Klassik Awards und des International Classical Music Award erreichte seine Aufnahme der Konzerte von Chevalier de Saint-Georges 2021 die US Billboard Top 100 Classical Charts und wurde in drei Staffeln der Netflix-Serie „Bridgerton“ verwendet.
Er ist in weltweit bedeutenden Konzertsälen aufgetreten, darunter die Carnegie Hall, der Goldene Saal des Wiener Musikvereins, das Teatro alla Scala, die Salle Pleyel, die Berliner Philharmonie, BOZAR, die Alte Oper Frankfurt, die Tonhalle Zürich und viele andere.
Eigenkompositionen finden sich in Projekten mit dem United Nations Environment Programme, UNICEF, der World Expo, Art Basel sowie in zahlreichen Filmsoundtracks. CD-Aufnahmen erschienen bei Sony, Naxos und ARS Produktion.
Violinist mit globaler Bühnenpräsenz
Geboren in eine Familie von Geigern mit Tradition bis ins 19. Jahrhundert, begann Yury im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Bereits mit 11 Jahren spielte er das Paganini-Violinkonzert Nr. 2 und debütierte mit 18 in der Carnegie Hall gemeinsam mit Daniil Trifonov.
Später interpretierte er das Violinkonzert von Pjotr Iljitsch Tschaikowski an der Scala und trat als Solist mit Orchestern wie La Verdi Milano, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Royal Philharmonic Orchestra und den Zagreb Soloists auf. Konzerttourneen führten ihn durch fast ganz Europa, die Vereinigten Staaten, Japan, Korea und China sowie nach Mexiko, Chile und Brasilien.
Yury studierte bei seinem Vater Alexander Revich, Galina Turchaninova, Viktor Pikayzen sowie an der Wiener Universität für Musik und Kunst (MUK) bei Pavel Vernikov. Er arbeitete mit bedeutenden Dirigentinnen und Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Liana Isakadze, Lionel Cottet, Duncan Ward, Johannes Schlaefli, Sebastian Weigle, Stanislav Kochanovsky und Zhang Xian.
Komponist für Klassik, Film und experimentelle Musik
Auch als Komponist ist Yury etabliert und arbeitet in klassischen, neo-klassischen, cineastischen und elektronischen Klangsprachen. Seine frühen Kadenzen als Kind führten später zu größeren Werken wie:
• Symphonie Nr. 1 „Kaleidoscope“, uraufgeführt in London (2023)
• Violinkonzert „Awakening“, Uraufführung in Salzburg (2022)
• Premiere der EP „OLARIO“ bei seinem Komponistendebüt in der Salle Pleyel in Paris (2024)
• „UNITY“ im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins (2023)
• Hauptbühne der World Expo Dubai (2021)
• Projekte mit den Berliner Symphonikern und den Münchner Symphonikern
• Auftragswerke für das Liszt Festival und den UN Earth Day
Seine Musik erscheint regelmäßig in internationalen Filmen, auf Kunstfestivals – darunter das Cannes Festival – sowie auf Streaming-Plattformen. 2021 schrieb er gemeinsam Musik (Top 20 der deutschen Charts) für Michael Schulte und YouNotUs. Er komponierte zudem für Filme von Oren Moverman, Colin Vaines und Quentin Delcourt.
Kollaborationen über die Grenzen der Künste hinweg
Seine künstlerische Neugier führte zu genre- und medienübergreifenden Kooperationen.
Klassik & Neo-Klassik:
Martha Argerich, Daniil Trifonov, Andrea Bocelli, Paul Badura-Skoda, Sumi Jo, Steven Isserlis, Ramon Vargas.
Zeitgenössisch / Pop / Elektronik:
William Orbit, Toby Gad, Pixie Lott, Azekel, YouNotUs, Michael Schulte, Gabriel Prokofiev.
Theater, Tanz, Film, Kunst:
Ute Lemper, Rupert Everett, Amos Gitai, Christiane Hörbiger, Cornelius Obonya, Gérard Depardieu, Sunnyi Melles, Thiago Soares, Arthur Cadre, Liudmila Konovalova, Constantin Luser, Dr. Formalyst.
Interdisziplinäre Kreationen & Festival Nights
2015 gründete Yury Friday Nights, welche 2023 in Festival Nights umbenannt wurden – eine multidisziplinäre Plattform, die Musik mit bildender Kunst, Tanz, Theater, Technologie und immersiven Erlebnissen verbindet.
Highlights interdisziplinärer Kreationen:
• Art Basel Paris+ (2023): Immersive Konzerte mit digitaler Malerei (inkl. KI-Kurationsprozessen), Tanz und Musik
• Galerie Thaddaeus Ropac (2025) – „HUMAN“: choreografiertes multidisziplinäres Werk
• Bergson Kunstkraftwerk Munich (2025) – „Visions in Transit“: neue immersive Produktion
• Fondazione Santa Maria della Scala (2025) – „Echoed Bodies“ für Violine, Elektronik und zwei Tänzer
Yury und Festival Nights unterstützen humanitäre Anliegen, insbesondere Umwelt, Kinder in Not und Autismus. Die Zusammenarbeit RESISTRUMENTS mit ArtHelps gewann den renommierten Webby Award. Seit 2022 ist er Ehrenrepräsentant von UNICEF Österreich.
Er wirkt in Initiativen zu Frieden und europäischen Werten mit, darunter Oslo Freedom Forum und EuropaNova.
Im November 2025 leitete Yury im Europäischen Parlament in Straßburg einen Workshop zu Kultur, Identität und Kreativität im Rahmen der ersten von EuropaNova organisierten Europe Power Initiative unter der Schirmherrschaft der Präsidenten von Frankreich und Italien.
Medien & Anerkennung
Yurys Arbeit wurde unter anderem in Vogue, Forbes, The Times, ORF, ZDF, Puls 4 und Die Zeit Magazin vorgestellt. Von 2016 bis 2022 spielte er eine Stradivari von 1709; derzeit spielt er ein Instrument von Alain Carbonare.
